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Sport im Allgäu on April 17 2008
Viele der Strecken laden dazu ein die Natur intensiv zu genießen. Mit einem Mountainbike über Geröllpisten zu brettern, einem Rennrad Talstraßen hinab zu rasen oder einfach nur duzende von Kilometer vom Sattel aus zu erkunden. Wenn man allerdings mit Kindern in den Bergen unterwegs ist sollte man einiges bedenken. Die Strecke sollte in kleinen Etappen beschritten werden, schließlich machen sich bei den kleinen schnell Ermüdungserscheinungen bemerkbar. Einige der zahlreichen Gasthäuser als Mittags, Nachmittags und Abendsrastorte ein zu planen zahlt sich sicher aus. Natürlich sollte man auch nicht vergessen einen Rucksack so zu packen, das er genügend Flüssigkeit und Nahrung für zwischendurch bietet. Ein Apfel sorgt für die nötigen Vitamine und ein Schokoriegel für die direkte Energie. Bei den Getränken sollte es sich in erster Linie um Schorlen handeln, sie sind leicht verträglich, effektiv und werden den Kindern besser schmecken als spezialisierte isotonische Sportgetränke. Auch wenn das Kind durchaus gewisse körperliche Belastungen aus Schul oder Vereinssport, so wie weiteren herausfordernden Aktivitäten gewöhnt ist, sollte man bedenken, das die Höhe einiger Gebirgspfade dazu beitragen kann, das sich schnell ungewohnte Erschöpfungserscheinungen einstellen. Zwanzig Kilometer im Flachland sind auf keinen Fall zu vergleichen mit zwanzig Kilometern bei über tausend Metern über dem Meeresspiegel.
Natürlich sollte auch auf die Sicherheit geachtet werden. Fahrradhelme sind ein unbedingtes Muss bei Radtouren generell, aber speziell auch in den Bergen. Scharfkantige Steine, so wie den Boden durchbrechende Baumwurzeln sind eine ständige Gefahr für die jungen Radler. Ansonsten ist es noch wichtig Kleidung und Fahrrad des Kindes ausreichend mit Reflektoren aus zu statten, das Wetter kann in der Höhe schnell umschlagen und mit extrem rasch aufziehendem Nebel die Sicht sehr empfindlich einschränken.

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Sport im Allgäu on April 3 2008
Die einmalige Kombination lichter, im Sommer mit bunten Blumen übersähten Auenwiesen, kalt sprudelnden Quellen und hoch aufragenden Gebirgszügen machen das Allgäu zu einem sehr abwechslungsreichen Ort für Wanderfreunde. Also schnell die festen Stiefel geschnürt, denn Stock (oder die Stöcker wenn es Nordic Walking sein soll) gepackt und ab auf die zahlreichen Wanderwege getreten, die sich über Gebirgspässe, Serpentinen und durch bewohnte Täler erstrecken. Die Möglichkeiten des Wanderns sind so zahlreich, das es sich unbedingt lohnt sich bei dem jeweiligen Zielort nicht nur bei den einschlägigen Tourismusinformationszentren, sondern auch bei Einheimischen ein paar Tipps zu holen. Vorsicht bei der Erkundung des Geländes Abseits der Wege, denn Steinschlag, Erdrutschgefahr und schneller Nebel können verhängnisvolle Fallen für unerfahrene, nicht ortskundige Wanderer sein.
Sehr aufsehenserregend ist die Wanderstrecke von Lindau nach Füssen, der sogenannte Maximilliansweg, wurde nach dem bayrischen König Max II benannt, welcher diesen im 19ten Jahrhundert zum ersten Mal beschritt. Gute sechs Tage, sollte man sich allerdings schon nehmen, wenn man den kompletten Weg bearbeiten möchte, der über die Grate, Kämme und Gipfel des bayrischen Gebirges führt.

Jüngeren Datums ist der Lech-Höhenweg, welcher von Landsberg nach Füssen führt und erst Ende der 70er Jahre des 20ten Jahrhunderts frei gegeben wurde. Nichts desto trotz bietet dieser eine Fülle an Sehenswürdigkeiten in erster Linie geschichtlicher Natur. Wer also auf den Spuren alter römischer Siedlungen und noch immer prachtvollen Klosterbauten, wandeln kann dies dort tun.
Ein weiterer erwähnenswerter Fernwanderweg ist der König Ludwig Weg, welcher zum Gedächtnis des sagenumrankten bayrischen Herrschers Ludwig dem II eröffnet wurde. Selbstverständlich führt dieser Weg neben einigen wundervollen Landschaftsbildern und Schlössern auch an dem legendären Anziehungspunkt für Menschen aus der ganzen Welt vorbei, dem Märchenschloss Neuschwanstein.